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Strategie

„Das haben wir immer so gemacht" – Warum diese Haltung 2026 teuer wird

14. Juni 2026 5 min LesezeitVon Redaktion
Ein traditioneller Handwerksbetrieb, in dem ein älterer Ordner neben einem modernen Tablet liegt – Kontrast zwischen Alt und Neu, warme Werkstatt-Atmosphäre, keine Personen im Fokus.

Häufige Fragen

Was bedeutet KI im Handwerk konkret?

KI im Handwerk bezeichnet den Einsatz künstlicher Intelligenz für betriebliche Aufgaben wie Angebotserstellung, Kundenkommunikation, Terminplanung oder Materialwirtschaft. Es geht nicht darum, das Handwerk selbst zu ersetzen, sondern administrative Routineaufgaben zu automatisieren und das Team zu entlasten.

Brauche ich IT-Kenntnisse, um KI in meinem Betrieb einzusetzen?

Nein. Viele aktuelle KI-Werkzeuge sind als No-Code- oder Low-Code-Lösungen konzipiert – sie lassen sich ohne Programmierkenntnisse einrichten. Für komplexere Integrationen, etwa die Anbindung an bestehende ERP- oder CRM-Systeme, empfiehlt sich die Zusammenarbeit mit einem spezialisierten Dienstleister.

Welche Förderungen gibt es in Österreich für die Digitalisierung von Handwerksbetrieben?

Österreichische KMU können unter anderem auf KMU.DIGITAL (Beratung und Umsetzung), aws Digitalisierung und FFG-Innovationsförderungen zugreifen. Die genauen Konditionen und Förderhöhen ändern sich regelmäßig – eine aktuelle Übersicht finden Sie auf den jeweiligen Förderportalen oder unter unserer Förderübersicht.

Wie viel kostet der Einstieg in die Digitalisierung für einen kleinen Betrieb?

Das hängt stark vom Ausgangspunkt und vom gewählten Werkzeug ab. Einfache KI-Chatbots oder automatisierte Angebotsvorlagen können schon im niedrigen dreistelligen Bereich pro Monat starten. Für umfassendere Projekte – etwa ein CRM-System oder Workflow-Automatisierung – rechnen Betriebe je nach Umfang mit einigen tausend Euro, wovon ein Teil über Förderungen abgedeckt werden kann.

Ersetzt KI Arbeitsplätze im Handwerk?

Nein – KI übernimmt repetitive, zeitfressende Aufgaben wie Dateneingabe, Standardanfragen oder Bestellvorschläge. Das Ziel ist, Fachkräfte von Routinearbeit zu entlasten, damit sie sich auf wertschöpfende Tätigkeiten konzentrieren können. Es geht um Entlastung, nicht um Ersatz.

Wo fange ich als Handwerksbetrieb am besten an?

Der wirksamste Einstieg ist eine ehrliche Bestandsaufnahme: Welche drei Tätigkeiten kosten das Team die meiste Zeit bei geringstem Wertbeitrag? Meistens sind das administrative Routineprozesse. Genau dort lohnt sich der erste Digitalisierungsschritt – klein, überschaubar, messbar.

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