KI-Agentur auswählen: Warnsignale erkennen und klug entscheiden

Häufige Fragen
Woran erkenne ich eine seriöse KI-Agentur für mein KMU?
Achten Sie auf nachvollziehbare Referenzen (auch anonymisiert), transparente Kostenstruktur mit Angabe laufender Kosten, proaktive Behandlung von Datenschutzfragen (DSGVO, EU AI Act) und klare Regelungen zu Code-Eigentum und Wissenstransfer. Pauschale Erfolgsversprechen ohne vorherige Analyse sind ein Warnsignal.
Was kostet ein KI-Projekt für ein KMU in Österreich?
Die Kosten variieren stark je nach Umfang und Komplexität. Ein seriöses Angebot schlüsselt Erstanalyse, Entwicklung, laufende API-/Lizenzkosten, Wartung und Schulung separat auf. Über Förderprogramme wie KMU.DIGITAL oder aws lassen sich Teile der Kosten reduzieren. Konkrete Zahlen sind erst nach einer individuellen Bestandsaufnahme seriös zu benennen.
Welche Förderungen gibt es in Österreich für KI-Projekte in KMU?
Die wichtigsten Programme sind KMU.DIGITAL (geförderte Beratung und Umsetzung), aws Digitalisierung (Austria Wirtschaftsservice) und FFG-Innovationsförderung. Die Förderbedingungen ändern sich regelmäßig – eine aktuelle Prüfung über die jeweiligen Förderportale vor Projektstart ist empfehlenswert.
Muss ich als KMU den EU AI Act bei KI-Projekten beachten?
Ja. Der EU AI Act betrifft auch KMU, die KI-Systeme einsetzen. Abhängig vom Einsatzbereich und Risikoprofil gelten unterschiedliche Anforderungen. Eine seriöse KI-Agentur wird die Klassifizierung des geplanten Einsatzes proaktiv ansprechen und bei der Compliance-Prüfung unterstützen.
Soll ich vor dem Gespräch mit einer KI-Agentur bereits wissen, welche Prozesse ich digitalisieren will?
Idealerweise ja – zumindest in groben Zügen. Definieren Sie vorab, welche wiederkehrenden Aufgaben viel Zeit binden (z. B. Angebotserstellung, Kundenkommunikation, Dateneingabe). Eine gute Agentur hilft dann bei der Priorisierung und Machbarkeitsbewertung. Je klarer Ihre Anforderungen, desto belastbarer wird das spätere Ergebnis.
Was passiert mit meinen Daten bei einem KI-Projekt?
Das hängt von der gewählten Lösung ab. Zentrale Fragen sind: Wo werden Daten verarbeitet (EU-Server oder Drittstaaten)? Werden personenbezogene Daten an externe KI-Modelle übermittelt? Gibt es eine Datenschutz-Folgenabschätzung? Diese Punkte sollten vor Projektstart vertraglich geregelt werden.
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