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Strategie

Vertrieb digitalisieren: Vom Zettelkasten zum CRM-System

15. Juni 2026 6 min LesezeitVon Redaktion
Ein aufgeräumter Schreibtisch mit einem modernen Laptop, auf dem ein CRM-Dashboard zu sehen ist. Daneben liegt ein einzelner handgeschriebener Notizzettel — als Symbol des Übergangs von analog zu digital. Warme, professionelle Büroatmosphäre.

Häufige Fragen

Was kostet ein CRM-System für ein KMU mit 10 Mitarbeitern?

Cloud-basierte CRM-Systeme starten bei etwa 15 bis 30 Euro pro Nutzer und Monat. Für einen Betrieb mit 10 Nutzern liegen die reinen Softwarekosten damit bei 150 bis 300 Euro monatlich. Hinzu kommen Einrichtung, Datenmigration und Schulung — diese Kosten variieren je nach Komplexität, können aber über Förderungen wie KMU.DIGITAL teilweise abgedeckt werden.

Wie lange dauert die Einführung eines CRM-Systems in einem kleinen Betrieb?

Ein pragmatischer Zeitrahmen liegt bei vier bis acht Wochen — von der Bestandsaufnahme über die Grundkonfiguration bis zum produktiven Einsatz. Entscheidend ist, mit einem kleinen Kernteam zu starten und das System schrittweise auf den gesamten Betrieb auszuweiten, statt einen perfekten Big-Bang-Start anzustreben.

Ist ein CRM-System DSGVO-konform einsetzbar?

Ja, sofern bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind: Der Serverstandort sollte in der EU liegen, die Rechtsgrundlage für die Datenspeicherung muss geklärt sein (berechtigtes Interesse oder Einwilligung), und ein Löschkonzept muss definiert werden. Viele CRM-Anbieter bieten explizit EU-Hosting und DSGVO-konforme Funktionen an.

Brauche ich für die CRM-Einführung einen IT-Experten im Betrieb?

Nicht zwingend. Moderne Cloud-CRM-Systeme sind so konzipiert, dass sie von technisch interessierten Anwendern konfiguriert werden können. Für die Anbindung an bestehende Systeme (Buchhaltung, E-Mail, ERP) und für die initiale Datenmigration kann jedoch externe Unterstützung sinnvoll sein — etwa durch einen Digitalisierungsdienstleister, der das Projekt begleitet.

Welche Förderungen gibt es in Österreich für die Digitalisierung des Vertriebs?

Die wichtigsten Förderschienen sind KMU.DIGITAL (über die WKO), aws Digitalisierung und die FFG Innovationsförderung. KMU.DIGITAL fördert sowohl die strategische Beratung als auch die Umsetzung. Förderkonditionen ändern sich laufend — ein Blick auf das aktuelle Förderportal der WKO oder ein Förderpotenzial-Check geben Orientierung.

Kann ein CRM-System auch im Handwerk oder in der Gastronomie sinnvoll sein?

Ja. Auch Handwerksbetriebe, Gastronomiebetriebe oder Dienstleister haben wiederkehrende Kundenbeziehungen, Angebotsprozesse und Nachfassbedarf. Ein CRM muss nicht komplex sein — schon eine strukturierte Kontaktdatenbank mit Wiedervorlage-Funktion bringt in diesen Branchen spürbare Entlastung gegenüber der bisherigen Zettelwirtschaft.

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